ELEKTROFILTER
Der Elektrofilter mit seinen unzähligen Anwendungsmöglichkeiten ist bis heute die wirtschaftlichste Methode für die Entstaubung von Gasen. Erstens benötigt er im Vergleich zu anderen Systemen wenig Energie und zweitens sind die Wartungs- und Ersatzteilkosten sehr gering. Zudem übersteigt die Lebensdauer eines Elektrofilters in der Regel diejenige der vorgeschalteten Produktionsanlagen wie Öfen, Kessel und Mühlen.
Die wesentlichen Anwendungsbereiche sind:
- Produktionsanlagen für Zement, Kalk und Gips (Öfen, Mühlen, Trockner und Kühler)
- Dampfkessel mit Kohle- oder Biomassefeuerung
- Müll- und Schlammverbrennungsöfen
- Eisen- und Stahlerzeugung (Erzaufbereitung, Hochöfen, Konverter)
- Produktionsanlagen in der Nichteisenmetall-Industrie
- Produktionsanlagen in der Zellulose- und Papierindustrie
Funktionsbeschreibung eines Elektrofilters:
Sprühelektroden, die mit gleichgerichteter negativer Hochspannung gespeist sind, senden Elektronen aus. Diese wandern zu den Niederschlagselektroden und treffen unterwegs auf Staubpartikel, die dadurch negativ aufgeladen und unter Einwirkung des elektrischen Feldes zu den geerdeten Niederschlagselektroden transportiert werden. Dort bleiben sie haften.
Die ausführlichen technischen Informationen entnehmen Sie bitte unserem PDF-File im Downloadbereich.



