KATALYTISCHE GASREINIGUNG
Seit 1988 baut ELEX Anlagen zur katalytischen Gasreinigung. Damit lassen sich
NOx, Dioxin und Furan, Kohlenwasserstoff sowie Ammoniak reduzieren, um den
weltweit schärfsten Anforderungen gerecht zu werden. Und dies ohne Rückstände zu produzieren, die entsorgt werden müssen.
Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete sind:
- Müllverbrennung
- Schlammverbrennung
- Sondermüllverbrennung
- Zementproduktion
- Biomasseverbrennung
- Diverse weitere Verbrennungsprozesse
Für Müllverbrennungsanlagen hat ELEX aufgrund der heterogenen Zusammensetzung der zu verbrennenden Stoffe sowie der entsprechenden Flugaschekomponenten und gasförmigen Schadstoffe spezielle Katalysatorsysteme entwickelt.
Bei Zementproduktionsanlagen ist für optimale Wirkungsgrade vor allem die Platzierung im Prozess wichtig. Bei diesem durch ELEX patentierten Verfahren ist die katalytische DeNOx-Anlage direkt nach dem Wärmetauscher angeordnet, was energetisch wesentlich günstigere Voraussetzungen schafft. Die notwendige Betriebstemperatur wird dabei ohne zusätzliche Energiezufuhr erreicht.
Dank katalytischer Gasreinigung (= SCR, Selective Catalytic Reaction) können in einer Anlage mehrere Schadstoffe eliminiert werden. Dazu kommt, dass die SCR-Technologie vor allem bei hohen Entstickungsgraden anderen Verfahren sowohl in ökologischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht überlegen ist.
Im Detail heisst das:
- Höchste Entstickungsgrade (>95%) mit minimalem NH3-Schlupf (<5mg/m3 (i.N.))
- Dioxine und Furane werden durch Oxidation eliminiert
- Weitere Schadstoffe wie polyzyklische Kohlenwasserstoffe (TOC) werden durch Oxidation eliminiert
- Aus dem Rohmaterial stammendes, im Rauchgas vorhandenes NH3 wird für die NOx-Reduktion im Katalysator verwendet
Allgemeine Betriebswerte für katalytische Gasreinigungsanlagen:
- Gasmengen: von 15'000 bis 500'000 m3/h (i.N.)
- NOx roh: von 200 bis 2000 mg/m3 (i.N.)
- NOx rein: von 20 bis 200 mg/m3 (i.N.)
- NH3-Schlupf: unter 5 mg/m3 (i.N.)
- Dioxin/Furanabbau: bis 99%
- Reduktionsmittel: z.B. Ammoniakwasser 25%-ig
Die ausführlichen technischen Informationen zum SCR-Verfahren entnehmen Sie bitte unserem PDF-File im Downloadbereich.





